Bei den für die nächsten Tage geplanten Atomgesprächen zwischen dem Iran und den USA in Genf wird die US-Delegation von den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner geführt.
Das bestätigte ein US-Vertreter des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur AFP gestern (Ortszeit). Für den Iran wird Außenminister Abbas Araktschi in die Schweiz reisen, wie sein Ministerium bekanntgab.
Auch Teilnahme an einem Ukraine-Gesprächen
Die Gespräche werden Teheran „indirekt“ geführt werden. Witkoff und Kushner werden nach den Atomgesprächen mit Teheran voraussichtlich in Genf bleiben und an von den USA vermittelten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine teilnehmen.
Washington und Teheran hatten ihre indirekten Gespräche am 6. Februar wieder aufgenommen. US-Präsident Donald Trump droht Teheran mit einem Militäreinsatz, sollte es nicht zu einer Einigung im Atomstreit kommen. Der US-Präsident entsandte einen zweiten Flugzeugträgerverband in die Region, um den militärischen Druck noch zu erhöhen.
Iran signalisiert Bereitschaft
Der Iran kündigte an, Kompromisse in Erwägung zu ziehen, um ein Atomabkommen mit den USA zu erreichen. Zur Bedingung stellt Teheran aber Washingtons Bereitschaft, über die Aufhebung von Sanktionen zu sprechen.

