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Friday, April 17, 2026

Weitere Ermittlungen nach Crans-Montana-Brand – news.ORF.at

Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana in der Schweiz ist auch Gemeindepräsident Nicolas Feraud im Visier der Justiz. Gegen ihn und vier weitere Personen hat die Walliser Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Feuerinferno in der Silvesternacht strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen.

Das bestätigte die Walliser Staatsanwaltschaft heute der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Zuerst wurde darüber berichtet: „24 heures“. Ermittelt wird nun gegen insgesamt neun Personen. 41 Menschen kamen bei der Brandkatastrophe ums Leben, 115 wurden teils schwer verletzt.

Bei den vier anderen Personen handelt es sich um den ehemaligen Gemeinderat, der zwischen 2021 und 2024 für die öffentliche Sicherheit zuständig war, den Verantwortlichen für Brandschutz in den Jahren 2020 bis 2024 und dessen Stellvertreter sowie ein Mitglied des aktuellen Teams für öffentliche Sicherheit.

Ermittlungen auch gegen Barbetreiber

Die fünf Angeklagten müssen sich wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung verantworten. Es handelt sich um dieselben Anklagepunkte, die auch gegen die Betreiber der Unglücksbar „Le Constellation“, Jacques und Jessica Moretti, sowie gegen den ehemaligen und den aktuellen Sicherheitsbeauftragten der Gemeinde Crans-Montana erhoben wurden.

Bisher hat die Walliser Staatsanwaltschaft keine Termine für die Vernehmungen der fünf neuen Beschuldigten bekanntgegeben. Diese erhalten nun über ihre Anwälte Zugang zu den Akten. In Frankreich werden diese Woche vier Personen von der Staatsanwaltschaft Paris angehört. Es handelt sich um drei ehemalige Angestellte von „Le Constellation“ und einen Kunden. Alle waren am Tag der Brandkatastrophe anwesend.

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