Die USA haben in ihrem Krieg Krieg gegen den Iran vorübergehend Sanktionen auf Erdöl von dort, das sich aktuell auf Schiffen befindet, gelockert.
Das US-Finanzministerium teilt mit, Verkauf und Lieferung seien bis zum 19. April erlaubt. Mit der vorübergehenden Aufhebung von Sanktionen auf Erdöl versuchen die USA, die steigenden Preise für den Rohstoff unter Kontrolle zu bekommen.
China und Indien größter Abnehmer
US-Finanzminister Scott Bessent hatte die Lockerung bereits am Donnerstag in Aussicht gestellt. Er geht aus früheren Angaben von etwa 140 Millionen Barrel (je 159 Liter) hervor. Dabei betonte er, dass iranisches Öl weiterhin vom Persischen Golf nach Indien und China exportiert werde. China und Indien sind die wichtigsten Abnehmer des Rohstoffs aus dem Iran.
Jüngst hatte den USA bereits mitgeteilt, dass russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befinde, vorerst wieder straflos verkauft werden dürfe. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis zum 11. April gelten.
Krise durch Blockade der Straße von Hormus
Durch den Krieg im Iran ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gekommen. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der wichtigsten Routen des internationalen Öl- und Gashandels. Die Preise für Öl und Gas waren in der Folge deutlich gestiegen. Zuletzt stellte Trump dem Iran ein Ultimatum.

