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Thursday, May 21, 2026

US-Schütze sollen Manifest verfasst haben

Der mutmaßliche Schütze, der ein Galadinner in Washington mit US-Präsident Donald Trump stürmen wollte, hat laut „New York Post“ ein Manifest an Verwandte verschickt. Der Mann aus Kalifornien habe rund zehn Minuten vor der Tat das Schriftstück versandt und darin sein Motiv dargelegt, so die Zeitung. Ein Verwandter habe es an die Polizei weitergegeben.

Sich selbst bezeichnete er demzufolge in dem Manifest als „freundlichen Bundeskiller“ und gab an, Beamte der Trump-Regierung töten zu wollen. Der Schütze habe geschrieben, er werde selbst nicht unterdrückt, aber andere, und er wolle sich nicht durch Untätigkeit zum Komplizen machen lassen.

„Ich bin nicht länger bereit zuzulassen, dass ein Pädophiler, Vergewaltiger und Verräter mir die Hände mit seinen Verbrechen beschmutzt“, zitierte die Zeitung. Außerdem habe er sich über die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen lustig gemacht.

Trump: „Er hasst Christen“

Auch Trump sprach wenig später von einem Manifest. „Der Typ ist krank“, sagte Trump dem Fernsehsender Fox News. „Wenn man sein Manifest liest, merkt man, dass er Christen hasst.“ Auch Verwandte des Mannes hätten sich „darüber beschwert“, sagte Trump weiter. „Sie haben sogar die Polizei eingeschaltet. Er war ein sehr gestörter Mensch.“

Während des unerwarteten Abendessens der White-House-Korrespondenten in einem Hotel in Washington hatte der Verdächtige versucht, in den Saal einzudringen, in dem Trump, seine Frau Melania sowie weitere Regierungsmitglieder saßen. An einer Sicherheitskontrolle vor dem Saal fielen Schüsse. Von den Gästen des Dinners wurde niemand verletzt. Eine Kugel traf die Schutzweste eines Beamten des Secret Service, der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen.

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