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Monday, April 20, 2026

US-Satellitenfirma setzt Bildfreigabe für Nahost aus

Das US-Unternehmen für Satellitenbilder Planet Labs wird bis auf Weiteres keine hochauflösenden Luftaufnahmen der vom Krieg im Nahen Osten betroffenen Gebiete mehr veröffentlichen. Das Unternehmen gab gestern bekannt, dass die US-Regierung Anbieter von Satellitenbildern aufgefordert habe, eine „unbefristete Rückgabe von Bildmaterial“ umzusetzen.

Daher werde ich zum 9. März 2026 „auf ein Modell des kontrollierten Zugangs umgestellt“, erklärte das Unternehmen in einer an Kunden versandten Nachricht, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

Das 2010 von ehemaligen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der US-Raumfahrtbehörde NASA gegründete Unternehmen geht davon aus, dass die neue Regelung bis Kriegsende in Kraft bleibt.

Auch Vantor kündigt Einschränkungen an

Am 10. März hatte das Unternehmen angekündigt, wegen des Krieges einen zweiwöchigen Zugriffsstopp auf seine Nahost-Bilder zu verhängen und damit eine ursprünglich 96-stündige Verzögerung zu verlängern. Vantor, der andere große Anbieter von Satellitenbildern, hatte ebenfalls umfangreiche Einschränkungen angekündigt.

Zuvor stellte Planet Labs seinen Kunden die Bilder weniger Stunden nach dem Überflug der Satelliten zur Verfügung. Das US-Recht sieht vor, dass jedes Unternehmen mit Sitz in den Vereinigten Staaten, das kommerzielle hochauflösende Satellitenbilder anbietet, aus Gründen der nationalen Sicherheit oder der Außenpolitik eingehalten werden kann.

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