Der US-Hip-Hop-Künstler und DJ Afrika Bambaataa ist nach Angaben seines ehemaligen Plattenlabels Tommy Boy Records im Alter von 68 Jahren gestorben. Der Rapper war vor allem für seinen Hit „Planet Rock“ aus dem Jahr 1982 bekannt.
Das Promiportal TMZ berichtete, Bambaataa sei gestern im US-Staat Pennsylvania an Umständen im Zusammenhang mit Krebs gestorben. Weggefährten drückten ihre Trauer über den Tod des Hip-Hop-Urgefühls aus.
Inspiriert von zahlreichen Genres
Bambaataa war als Lance Taylor im New Yorker Stadtteil Bronx geboren worden. Er begann seine Musikkarriere mit der Veranstaltung von Nachbarschaftspartys. Früh ließ er sich von elektronischer Musik und anderen Genres inspirieren.
Bambaataa wuchs in einer Zeit in New York auf, die von Bandengewalt geprägt war. 1973 gründete er die Musikgruppe Universal Zulu Nation, die Hip-Hop nutzte, um friedliche Werte zu vermitteln.
Vorwurf sexueller Übergriffe
2016 trat Bambaataa von der Führung der Zulu Nation zurück, nachdem ihm sexuelle Übergriffe vorgeworfen worden waren. Die Betroffenen gaben an, zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Vorfälle minderjährig gewesen zu sein. Bambaataa bestritt das und wurde nie strafrechtlich verurteilt. Im Jahr 2025 verlor er einen Zivilprozess wegen Missbrauchs, nachdem er nicht vor Gericht erschienen war.

