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Tuesday, February 17, 2026

US-Ermittlungen gegen Nike wegen Diskriminierung von Weißen

Die US-Antidiskriminierungsbehörde EEOC hat Ermittlungen gegen den Sportartikelhersteller Nike aufgrund mutmaßlicher Benachteiligung weißer Mitarbeiter eingeleitet. In einem gestern eingereichten Gerichtsdokument wirft die Behörde dem Konzern vor, die Herausgabe von Daten zu verweigern.

Die „Equal Employment Opportunity Commission“ (EEOC) untersuchte, ob Nike durch sein Programm für Diversität, Gleichstellung und Inklusion (DEI) gezielt weiße Angestellte und Bewerber diskriminiert hat. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob diese Gruppe von Entlassungen überproportional betroffen war.

DEI-Standards wurden maßgeblich auf Betreiben des damaligen Präsidenten Barack Obama in der US-Bundesverwaltung eingeführt. Unter Präsident Joe Biden wurden sie ab 2021 stark ausgeweitet.
Wichtigstes erklärtes Ziel von DEI ist die Chancengleichheit gesellschaftlicher Minderheiten durch Integration und Gleichberechtigung. Die Regierung unter US-Präsident Donald Trump ist erklärte Gegnerin von DEI-Programmen und setzte auch Firmen unter Druck, diese wieder abzuschaffen.

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