UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ist überraschend zu einem „Solidaritätsbesuch“ in den Libanon gereist. Die Menschen im Libanon hätten sich „diesen Krieg nicht ausgesucht“, sagte der UNO-Chef. „Sie sind da reingezogen worden.“
Die proiranische Schiitenmiliz Hisbollah hatte nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran damit begonnen, Raketen auf Ziele in Israel zu feuern. Israel reagierte daraufhin mit umfangreichen Luftangriffen. Hunderte Zivilisten und Zivilistinnen im Libanon seien seitdem schon ums Leben gekommen, mehr als 800.000 Menschen seien innerhalb des Landes geflohen, sagte Guterres.
Der UNO-Chef rief die Weltgemeinschaft auf, zusätzlich mehr als 300 Millionen Dollar (etwa 260 Millionen Euro) zur Unterstützung der humanitären Hilfe für die Menschen im Libanon zu spenden. „Die UNO und ich werden keine Mühe scheuen, uns für eine friedliche Zukunft einzusetzen, die der Libanon und diese Region so sehr verdienen.“

