Das Interesse am Kauf von Elektroautos ist in Österreich bisher langsam, aber doch stetig gestiegen. Die neuesten Entwicklungen infolge des Iran-Krieges sorgen nun aber für einen Schub, so die Plattform AutoScout24 auf Basis einer Umfrage.
Demnach sei die Nachfrage nach E-Autos um 40,7 Prozent im Plus, während das Interesse an Verbrennern sinke. Zugleich sei die Nachfrage bei Benzinfahrzeugen um 6,9 Prozent zurückgegangen, während bei Dieselfahrzeugen sogar ein Rückgang von 17,8 Prozent verzeichnet wurde.
„Einen derart starken Anstieg in der Nachfrage nach E-Autos haben wir bislang noch nicht erlebt“, so Nikolaus Menches vom AutoScout-Österreich-Ableger. „Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten sowie die stark gestiegenen Preise für Kraftstoff wirken wie ein Katalysator für die Elektromobilität.“
VCÖ erinnert an langsameres Fahren
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) erinnert daran, dass sich durch langsameres Fahren ordentlich Geist sparen lässt. Sein Fahrzeug mit 100 statt 130 km/h zu bewegen, senkt den Spritverbrauch um 23 Prozent. Drückt man sein Gaspedal nur bis 110 statt bis 130 Stundenkilometer runter, spart man immer noch 16 Prozent Treibstoff.

