Wenn die Sonne scheint und der Stromverbrauch niedrig ist, erzeugt Österreich schnell mehr Strom, als gespeichert werden kann. Solche Tage, wie zuletzt erst der Ostermontag, seien ein Problem für das Stromnetz, warnt Gerhard Christiner, Vorstandssprecher der Austrian Power Grid (APG), dem österreichischen Übertragungsnetzbetreiber. „In den letzten Jahren haben wir einen starken Solarausbau gesehen. Allerdings haben wir den Rest des Systems nicht entsprechend nachgezogen“, kritisiert er. Der Netzausbau hinke dem Ausbau der Erneuerbaren hinterher.

