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Tuesday, April 14, 2026

Straße von Hormus weiter gesperrt

Trotz der Waffenruheeinigung im Iran-Krieg ist die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus heute vorerst weiterhin blockiert. Die iranischen Revolutionsgarden empfahlen angesichts von Seeminen alternative Routen durch die Meerenge.

Aus Teheran hieß es, der Iran werde die Kontrolle dort behalten und möglicherweise eine Maut kassieren. In Europa stieß der Vorschlag einer Durchfahrtgebühr auf heftige Kritik. „Das ist inakzeptabel, weil die freie Schifffahrt in internationalen Gewässern ein Gemeingut ist, das nicht behindert oder mit Gebühren belegt werden darf“, sagte der französische Außenminister Jean-Noel Barrot dem Sender France Inter.

Das Völkerrecht sei „glasklar“, sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission in Brüssel. „Die Schifffahrt muss frei sein“, betonte er. Die EU wird „keine Zahlung oder Gebühr irgendeiner Art“ akzeptieren.

Bericht: Maximal 15 Schiffe pro Tag

Einem Medienbericht zufolge wird der Iran die Straße von Hormus zunächst nicht vollständig öffnen. Als Teil der mit den USA ausgehandelten Feuerpause dürften höchste 15 Schiffe pro Tag die Meerenge passieren, meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Regierungsvertreter.

US-Präsident Donald Trump fordert indes, wie in der Vereinbarung zur Waffenruhe gesagt, der Iran müsse die Straße von Hormus „unverzüglich“ wieder öffnen.

Seit den Verkünden der Feuerpause sind nur wenige Schiffe durch die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman gefahren, die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte führen. Nach Informationen der Fachzeitschrift „Lloyd’s List“ sitzen derzeit mehr als 800 Schiffe im Persischen Golffest.

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