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Monday, March 16, 2026

Selenskyj verurteilt „grausamen Terroranschlag“ in Lemberg

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat heute nächtliche Bombenexplosionen in der westukrainischen Stadt Lwiw als „zynischen und grausamen Terroranschlag“ verurteilt. Bei dem Anschlag wurden eine Polizistin getötet und 25 weitere Menschen teils schwer verletzt. Als mutmaßliche Täterin wurde eine 33-jährige Ukrainerin festgenommen, die nach Polizeiangaben von russischen Geheimdiensten zu der Tat angestiftet worden war.

„Wir verfügen über Geheimdienstinformationen, dass die Russen weiterhin solche Dinge, also faktische Angriffe auf Ukrainer, durchführen wollen“, führte Selenskyj am Abend aus. Zuvor hatte bereits Bürgermeister Andrij Sadowyj in einem Video in seinem Telegram-Kanal von einem Terroranschlag gesprochen.

Keine Stellungnahme aus Moskau

Innenminister Ihor Klymenko informierte über die Festnahme eines Verdächtigen, später genannt die Polizei weitere Details: Die Festgenommene habe in der Nacht mehrere selbst gebastelte Sprengsätze in Mülltonnen in der Stadt platziert.

„Die Umstände dieses Terroranschlags werden derzeit umfassend untersucht, viele Fakten liegen bereits vor“, teilte Selenskyj auf Facebook mit. Die Täterin sei über Telegram rekrutiert worden. „Der Terroranschlag wurde von einer russischen Organisation verübt“, sagte er, ohne weitere Details zu nennen. Die Behörden waren darauf angewiesen, Maßnahmen und Reaktionen zu erarbeiten, um ähnliche Verbrechen zu verhindern. Aus Moskau gab es zu dem Vorfall zunächst keine Äußerungen.

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