Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde ist der Zyklon „Gezani“ über Madagaskar hinweggezogen. Ein Einwohner der im Indischen Ozean liegenden Insel berichtete laut der Nachrichtenagentur AFP gestern von „monströsen“ Schäden.
„Alles ist verwüstet, Dächer sind abgedeckt, der Boden ist überflutet, die Mauern der Häuser sind eingestürzt“, sagte er während einer nur kurz anhaltenden Wiederherstellung des Telefonnetzes.
Ähnlich stark wie tödlicher Sturm 1994
Der Zyklon traf nach Angaben des Wetteramtes der ebenfalls in der Region liegenden Insel La Réunion frontal und mit voller Wucht auf die zweitgrößte Stadt Madagaskars, Toamasina.
Das auf den Indischen Ozean spezialisierte Wetteramt nannte den Aufprall von „Gezani“ auf Land ähnlich intensiv wie beim Sturm „Geralda“ im Februar 1994. Damals wurden mindestens 200 Menschen getötet, 500.000 Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf.

