Mit „Heldin“ hat die Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe ein bewegendes Drama aus dem Pflegealltag gedreht. Dafür gab es gestern Abend im Kongresshaus Zürich den Schweizer Filmpreis 2026 für den besten Spielfilm.
Damit hat sich das Drama mit der deutschen Charakterdarstellerin Leonie Benesch in der Verantwortung gegen vier Filme durchgesetzt, darunter Nicolas Steiners Debüt „Sie glauben an Engel, Herr Drowak?“ mit Karl Markovics in der Titelpartie.
Für Petra Volpes Film gab es insgesamt vier Auszeichnungen, darunter auch jene für das beste Drehbuch und jene in der Sparte „Bester Ton“. Der Film zeichnet eindringlich eine Pflegeschicht der Hauptfigur Leonie in einem Schweizer Spital nach. Dabei geht der immer größer werdende Druck auch dem Publikum unter die Haut.
Bester Dokfilm hat auch die beste Musik
In der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ gewann indes „I Love You, I Leave You“. Der Filmemacher Moris Freiburghaus erzählt darin von der bipolaren Erkrankung seines besten Freundes, des Musikers Dino Brandao. Der Singer-Songwriter, Gitarrist und Sänger befindet sich darin in einer manischen Phase, fällt vom Hoch ins Tief und umgekehrt.
Das intime Werk ist unterlegt von der Musik des darin porträtierten Brandao. Sein Sound sorgte für den zweiten Schweizer Filmpreis für „I Love You, I Leave You“: Eine zweite Trophäe gab es noch für die beste Filmmusik.

