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Thursday, April 16, 2026

RBI übernimmt Garanti in Rumänien für 591 Mio. Euro

Die Raiffeisen Bank International hat in der Nacht heute bekanntgegeben, dass sie die rumänischen Geschäftsbereiche der BBVA-Tochter Garanti für 591 Millionen Euro übernehmen werde. Durch die Zusammenführung der erworbenen Gesellschaften mit den rumänischen Einheiten der RBI sollen operative und kostenseitige Synergien realisiert werden.

Durch die Akquisition wurde Raffeisen an der voraussichtlichen Bilanzsumme zur drittgrößten Bank in Rumänien, also der RBI, gemessen. „Diese Transaktion ist ein bedeutender strategischer Schritt in einem der attraktivsten Bankenmärkte in Zentral- und Osteuropa, in einem Land, das wir sehr gut kennen“, sagte RBI-CEO Johann Strobl.

Erste Großübernahme seit vielen Jahren

Für die RBI ist es die erste bedeutende Übernahme seit vielen Jahren. Nach der starken Fokussierung auf das wegen des Ukraine-Kriegs umstrittene und schwer verkäufliche Russland-Geschäft rückt damit wieder das Wachstum in den Kernmärkten in den Mittelpunkt.

Der rumänische Bankenmarkt gilt als stark fragmentiert, weshalb Institute in Osteuropa vermehrt Nachkäufe anstreben. Marktführer ist die Banca Transilvania. Die Nummer zwei im Markt ist die ebenfalls österreichische Erste Group, die nach eigenen Angaben ebenfalls routinemäßig auf Wachstumschancen in der Region prüft.

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