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Thursday, May 21, 2026

Proteste in Irland gegen Geisterpreise dauern an

In Irland ist heute der fünfte Tag in Folge gegen die durch den Iran-Krieg gestiegenen Kraftstoffpreise demonstriert worden. Im Zuge einer großangelegten Aktion entfernte die irische Polizei, genannt Gardai, mit Hilfe von Streitkräften Traktoren vor der Ölraffinerie Whitegate, die seit Tagen blockiert wurden.

Tanklaster konnten die Raffinerie nun wieder erreichen, über die ein Drittel der Kraftstoffversorgung des Landes gedeckt wird. Die Proteste hatten für Treibstoffgpässe gesorgt.

Kevin McPartlan, Geschäftsführer der Interessenvertretung Fuels for Ireland, hatte zuvor mitgeteilt, dass bei Hunderten Tankstellen im Land der Kraftstoff ausgegangen sei. Er warnt vor einer weiteren Beschädigung der Lage, sollte die Blockaden kein Ende finden. Neben mehreren Treibstoffdepots werden auch Häfen blockiert.

Polizeichef: „Land in Geiselhaft“

Regierungschef Michael Martin sprach von Aktionen, die „schwer zu begreifen“ seien. Polizeichef Justin Kelly warnte vor einer Fortsetzung der Blockade von Tankstellen im ganzen Land sowie der einzigen Ölraffinerie im Land. Zugleich wurden zusätzliche Sicherheitskräfte entsandt, um die Blockaden aufzubrechen.

Die Blockade „wichtiger nationaler Infrastruktur wie Treibstoffdepots und Raffinerien“ habe zu starken Treibstoffgpässen geführt, sagte Kelly. Das wirke sich „unmittelbar auf Rettungsdienste wie Krankenhäuser, Krankentransporte und Feuerwehr aus“. Die Demonstranten nähmen mit ihren „illegalen“ Aktionen „das Land in Geiselhaft“, kritisierte Kelly.

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