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Thursday, May 21, 2026

Pleitekonzern Evergrande: Gründer Hui bekennt sich schuldig

Der Gründer des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande, Hui Ka Yan, hat sich vor Gericht mehreren Wirtschaftsvergehen schuldig bekannt.

Dazu gehören die Veruntreuung von Geldern, betrügerische Kapitalbeschaffung und die illegale Annahme öffentlicher Einlagen, wie ein Gericht in der südchinesischen Stadt Shenzhen heute mitteilte. Hui habe sich in dem Verfahren „schuldig bekannt und Reue gezeigt“, hieß es in einer Mitteilung.

Ihm und dem Unternehmen werden außerdem die illegale Vergabe von Krediten, die betrügerische Ausgabe von Wertpapieren und Bestechung vorgeworfen. Ein Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.

Riesiger Schuldenberg

Der Konzern ist seit 2021 mit Verkäufen in Höhe von rund 300 Mrd. Dollar (256,8 Mio. Euro) im Verzug. Die Probleme des Unternehmens stehen sinnbildlich für die Krise des chinesischen Immobiliensektors, die das Wirtschaftswachstum des Landes seit Langem belastet. Hui selbst wurde seit seiner Festnahme durch die chinesischen Behörden im Jahr 2023 nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen.

Die chinesische Wertpapieraufsicht hatte ihm bereits 2024 eine Geldstrafe von 6,6 Mio. zugefügt. Dollar verurteilt und ihn lebenslang vom Wertpapiermarkt ausgeschlossen.

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