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Friday, June 12, 2026

Phishing-Angriff: Signal verspricht zusätzlichen Schutz

Die verschlüsselte Chat-App Signal wird nach Phishing-Angriffen gegen Politiker, Militärs und Journalisten in Deutschland zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Zunächst hieß es ohne weitere Details, dass Änderungen „in den nächsten Wochen“ eingeführt werden sollen.

Signal betonte gleichzeitig, dass Verschlüsselung und Software der App nicht gehackt worden seien. Vielmehr hatten Angreifer Nutzer und Nutzerinnen ausgetrickst, indem sie sich als „Signal Support“ ausgegeben und durch diesen Betrug Login-Daten ergattert hatten.

Solche Angriffe, bei denen Angreifer Nutzer verleiten, sie durch die „Vordertür“ reinzulassen, seien jede größere Chat-App ausgesetzt.

Russland als Urheber vermutet

Aus Kreisen der deutschen Regierung hieß es zuvor, dass die Phishing-Kampagne mutmaßlich aus Russland gesteuert wurde. Im Präsidium des Bundestags wird überlegt, künftig auf den Messengerdienst Wire zu setzen. Die Regierung der Niederlande, wo Angriffe ebenfalls festgestellt wurden, hatte bereits erklärt, sie sehe entsprechendes Russland hinter der Kampagne.

Von Signal heißt es, da man grundsätzlich keine Nutzerdaten speichert, sei man auf die Informationen der betroffenen Nutzer über die Attacke angewiesen. Das Unternehmen betont, dass Support-Mitarbeiter der App niemals nach Verifikationscodes und PIN fragen würden.

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