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Friday, June 12, 2026

OpenAI beendet exklusive Partnerschaft mit Microsoft

Wenige Monate vor dem erwarteten Börsengang räumte OpenAI seinem Investor Microsoft keinen exklusiven Zugang zu seiner Technologie mehr ein. Der ChatGPT-Entwickler kann damit künftig sämtliche Produkte auch an konkurrierende Cloudfirmen wie Amazon Web Services (AWS) oder Google verkaufen.

Microsoft bleibe aber der vorrangige Anbieter von Cloud-Dienstleistungen und könnte die OpenAI-Programme über eine Lizenzvereinbarung bis 2032 nutzen, teilt das Unternehmen heute mit.

Früherer Geldgeber von OpenAI

Der Softwarekonzern gehört zu den frühen Geldgebern von OpenAI und hat bisher mehr als 13 Milliarden Dollar (elf Mrd. Euro) investiert. Gemessen an der 850 Milliarden Dollar (724 Mrd. Euro) Schwere Gesamtbewertung von OpenAI ist die Beteiligung mittlerweile etwa 230 Milliarden Dollar (196 Mrd. Euro) wert. Zudem muss der Konzern weitere Angaben künftig keine Umsatzbeteiligung an OpenAI mehr zahlen.

Microsoft konnte durch die Exklusivvereinbarung mit dem ChatGPT-Entwickler seine Produkte rasch um KI-Funktionen erweitern. Der Konzern sicherte sich darüber hinaus umfangreiche Rechte an den Entwicklungen des Startups als Gegenleistung für die Bereitstellung dringend benötigter Rechenkapazitäten.

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