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Tuesday, April 14, 2026

Ölhandel kurz vor Trump-Posting gestiegen

15 Minuten bevor US-Präsident Donald Trump am Montag ankündigte, geplante Angriffe auf ir Energieanlagen um fünf Tage zu verschieben, hat es ungewöhnlich viele Verkäufe auf dem Ölmarkt gegeben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg heute.

Demzufolge wurden kurz vor dem Posting innerhalb von zwei Minuten Futures im Wert von mindestens sechs Millionen Barrel Öl verkauft. Daraufhin brachen die Brent-Ölpreise um bis zu 14 Prozent ein. An vorangegangenen Handelstagen lag der Handel im gleichen Zeitraum bei nur rund 700.000 Barrel.

Auch bei Aktienfutures des US-Index S&P 500 wurden ungewöhnlich viele Aktivitäten verzeichnet: Hier wurde kurz vor der Veröffentlichung von Trumps Posting ein Handelsvolumen von rund zwei Milliarden US-Dollar beobachtet.

Verdacht auf Insiderhandel

Die ungewöhnlich großen Marktaktivitäten kurz vor dem Posting könnten auf Insiderhandel schließen lassen. „Das Weiße Haus duldet es nicht, sollte Regierungsvertreter von Insiderinformationen profitieren“, antwortete ein Sprecher von Trump auf die Vorwürfe gegenüber der „Financial Times“. Jede Andeutung, dass Personen aus dem Regierungsumfeld solche Aktivitäten (Insiderhandel, Anm.) betrieben, entspreche ohne Beweise, haltloser und unverantwortlicher Berichterstattung, hieß es.

Einen Kausalzusammenhang zwischen den Aktivitäten und dem Posting nachzuweisen sei schwierig, zitierte die „Financial Times“ einen Marktanalysten. Man muss sich aber fragen, wer zu diesem Zeitpunkt so aggressiv mit Futures gehandelt haben könnte.

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