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Thursday, May 21, 2026

Monopolbildung bei Tickets: Live Nation verurteilt

Das Mutterunternehmen des Konzertkartenverkäufers Ticketmaster, Live Nation Entertainment, ist wegen illegaler Monopolbildung verurteilt worden.

Ein Geschworenengericht in New York sei zu dem Schluss gekommen, dass Live Nation und Ticketmaster durch wettbewerbswidriges Verhalten der Musikindustrie geschadet und überhöhte Preise von Konzertbesuchern verlangt hätten, erklärte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta gestern.

Der zuständige Richter Arun Subramanian muss nun über Schadenersatzzahlungen und weitere Auflagen entscheiden, darunter eine mögliche Aufspaltung von Live Nation und Ticketmaster. Bonta nannte das Urteil einen „historischen Sieg“ für Künstler, Fans und „die Veranstaltungsorte, die sie unterstützen“.

Kartellklage trotz außergerichtlicher Einigung

Live Nation verwies darauf, dass noch mehrere Anträge vom Richter geprüft werden müssten, und kündigte an, Berufung einzulegen, falls diese zurückgewiesen würden.

Wenige Tage nach Prozessbeginn im März hatte das Unternehmen eine außergerichtliche Einigung mit dem US-Justizministerium, das unter anderem Entschädigungszahlungen und den Verkauf mehrerer Veranstaltungsorte vorsah, doch ein Bündnis von Bundesstaaten trieb die Kartellklage vor Gericht weiter voran.

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