Wer an einem Regentag durch einen Wald geht, kennt den erdigen Duft, der aus dem Boden aufsteigt. Für die Negrito im Norden Malaysias ist dieser Geruch Teil ihrer alltäglichen Lebenswelt. Er zählt zu den Hinweisen, mit denen sich diese Jäger und Sammler seit Jahrtausenden in einem der artenreichsten Ökosysteme der Erde orientieren. Diese Lebensweise hat Spuren im Erbgut hinterlassen, wie eine neue Studie nahelegt – und zwar in jenen Genen, die bestimmen, welche Duftmoleküle die Nase registriert.

