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Sunday, April 12, 2026

Meinl-Reisinger warnt bei Besuch in Riad vor globaler Krise

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) befürchtet wegen des Iran-Krieges eine schwere globale Krise. „Der Konflikt spitzt sich zu, es besteht die Gefahr einer massiven Eskalation“, sagte Meinl-Reisinger heute anlässlich ihres Saudi-Arabien-Besuchs zur APA.

Der Konflikt habe nicht nur starke Auswirkungen auf die Sicherheit der Menschen in der Region, sondern auch auf die Weltwirtschaft, die globale Ernährungssicherheit und könnte neue Migrationsströme auslösen.

Krieg „mit nichts zu rechtfertigen“

Aus dem Krieg, der „mit nichts zu rechtfertigen“ sei, muss ein Ausweg gefunden werden. Den Iran bezeichnete Meinl-Reisinger als „in die Ecke gedrängten Dobermann, der wild um sich beißt“. Deshalb sei sie in der Region gereist und habe bereits Gespräche mit mehreren saudi-arabischen Ministern geführt, darunter Außenminister Faisal bin Farhan Al Saud und Energieminister Abdulasis bin Salman Al Saud.

Meinl-Reisinger befürchtet, dass bei einem weiteren Andauern des Konflikts eine Krise „schlimmer als in den 1970ern“ droht. 1973 und 1979/1980 löste die Ölkrise und die dadurch bedingte Energiekrise schwere Rezessionen in den Industrieländern aus.

„Wohlstand steht auf dem Spiel“

Laut Meinl-Reisinger steht „unser Wohlstand auf dem Spiel, in einer Dimension, wie sie noch nie da gewesen ist“. Hierzulande droht aufgrund der Inflation ein Hochschnellen der Preise, weltweit sei wegen einer möglicherweise neuen Ernährungskrise ein erneutes Ansteigen des Migrationsdrucks zu befürchten.

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