Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat bei ihrem Besuch in Kiew die Hilfe für die Ukraine verteidigt. Angesichts der Zerstörungen durch russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur wie etwa Wärmekraftwerke – gerade bei eisigen Temperaturen – droht den Menschen ein Kältetod.
Meinl-Reisinger war von der FPÖ-Seite kritisiert worden, weil die Bundesregierung drei Millionen Euro aus dem mit 35 Millionen Euro dotierten Auslandskatastrophenfonds (AKF) für Winterhilfe für die Ukraine freigemacht hatte.
Die Ministerin betont außerdem, dass die Hilfe an Ort und Stelle auch im Interesse Österreichs sei, da dies Fluchtbewegungen verhindere. Die Versorgung von ukrainischen Flüchtlingen sei vielfach teurer: „Die höchsten Kosten entstehen, wenn Russland diesen Krieg gewinnt“, sagte sie gestern in einer Pressekonferenz mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha.

