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Thursday, April 16, 2026

Lawinenabgang in Südtirol: 44-jähriger Österreicher ges

Das Lawinenunglück am Samstag im Südtiroler Ridnaun hat ein weiteres Menschenleben gefordert: Ein 44-jähriger Österreicher, der von der Lawine verschüttet worden war, starb heute im Krankenhaus in Bozen, wo er auf der Intensivstation behandelt wurde. Das berichteten Südtiroler und italienische Medien.

Bereits am Samstag hatten zwei Südtiroler ihr Leben verloren. Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 62-jährigen Bergführer einer Gruppe österreichischer Skialpinisten und um einen in Österreich lebenden 56-Jährigen.

Am Sonntag war ein 26-Jähriger aus der norditalienischen Provinz Brescia im Innsbrucker Krankenhaus gestorben. Die junge Frau war nach dem Lawinenabgang mit einem österreichischen Rettungshubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen worden. Dort erlag sie ihren schweren Verletzungen. Zu den Verletzten zählen außerdem drei deutsche Skifahrer.

Die Lawine war an der Rudererspitze auf etwa 2.445 Metern oberhalb der Gewinges-Alm abgegangen. Mehrere Skitourengruppen mit rund 30 Personen waren in diesem Gebiet unterwegs. Sechs Personen einer Gruppe, die sich im Aufstieg verdächtigten, wurden verschüttet. Im Einsatz standen drei Notarzthubschrauber. Über 80 Rettungseinheiten waren an Ort und Stelle, um die Verschütteten zu Bergen.

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