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Thursday, May 21, 2026

Kritik an WKO-Sparplänen – news.ORF.at

Die von Wirtschaftskammer-Präsidentin Martha Schultz kündigte gestern an, dass die Oppositionsfraktionen in der Wirtschaftskammer nicht weit genug gehen und bei Freiheitlichen, Grünen, SPÖ und NEOS teils auf breite Kritik stoßen.

Laut Informationen der Wirtschaftskammer soll die Einsparung überwiegend bei der Kammerumlage 2 (KU2) erfolgen und spätestens ab 2030 jährlich 100 Millionen Euro an Einsparung für die Unternehmen bringen.

Kritik und etwas Zuspruch

Der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft, Matthias Krenn, sprach im Ö1-Mittagsjournal von einem „sehr kleinen“ Schritt in die richtige Richtung. Eine Einsparung von 100 Mio. Euro in drei Jahren werde angesichts des Wirtschaftskammer-Budgets von über einer Milliarde Euro pro Jahr aus seiner Sicht „nicht reichen“.

Auch Bernd Hinteregger, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands, bezeichnete die Einsparung als „ersten Schritt“.

Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft, kritisierte, dass die Einsparung ausschließlich auf die KU2 abzielt, die nur Unternehmen mit Beschäftigten betrifft. Sie fordert etwa auch Entlastungen für Einpersonenunternehmen.

„100 Millionen bis 2030 sind kein Wurf, sondern eine Ausrede“, hieß es von Michael Bernhard, Bundessprecher der Wirtschaftskammer-Fraktion von NEOS (UNOS). In einer Aussendung bekräftigte UNOS die Forderung nach einer gänzlichen Abschaffung der KU2.

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