Die britische Außenministerin Yvette Cooper beruft eine Krisensitzung zur vom Iran weitestgehend blockierten Straße von Hormus mit internationalen Partnern ein. Premierminister Keir Starmer sagte während einer Pressekonferenz, die Partner würden noch im Laufe dieser Woche zusammenkommen.
„Dort werden wir alle tragfähigen diplomatischen und politischen Maßnahmen prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen, die Sicherheit der festgesetzten Schiffe und Seeleute zu gewährleisten und den Transport lebenswichtiger Güter wieder aufzunehmen“, sagte Starmer.
„Im Anschluss an die große Konferenz sollen Militärplaner zusammenkommen, um Möglichkeiten zu prüfen, wie die Straße auch nach dem Ende der Kämpfe freigehalten werden kann“, sagte der Premierminister.
Frankreich: Keine Hinweise auf Verminung
Die französische Marine hat nach Angaben des Admirals Nicolas Vaujour keine Hinweise darauf, dass die Straße von Hormus vermint worden ist. Auf einer Sicherheitskonferenz in Paris forderte er außerdem, China müsse sich stärker für eine Wiederöffnung des Meeres einsetzen und seine Ungeduld über die anhaltende Sperrung deutlich machen. China und der Iran gelten als befreundete Staaten.
Bericht: Emirate wollen Straße gewaltsam öffnen
Die Vereinigten Arabischen Emirate glauben laut „Wall Street Journal“ um eine Koalition mit den USA und anderen Verbündeten, um die Straße von Hormus gewaltsam zu öffnen. Emiratische Diplomaten hätten die USA und die Militärmächte in Europa und Asien dazu dringend aufgefordert, sagte ein Vertreter des Landes der Zeitung. Das Emirat will demnach, dass der UNO-Sicherheitsrat per Resolution absegnet. Der iranische Machtapparat glaubt, er kämpft um sein Überleben und sei bereit, die Weltwirtschaft mit in den Abgrund zu reißen, indem es die Straße von Hormus abriegle, hieß es.

