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Saturday, March 14, 2026

Krankenkassen rechnen für 2025 mit 511 Mio. Verlust

Das Minus bei den Krankenkassen fällt im abgelaufenen Jahr laut den vorläufigen Zahlen des Dachverbands der Sozialversicherungsträger etwas besser aus als noch im November erwartet. Laut der heute veröffentlichten Gebarungsvorschau für Februar liegt der Bilanzverlust 2025 bei 511,2 Millionen Euro. Im November war man noch von einem Defizit von 583,3 Mio. Euro ausgegangen.

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) als größter der drei gesetzlichen Krankenversicherungsträger erwartet 2025 ein Minus von 454 Mio. Euro. Im ÖGK-Jahresvoranschlag war noch ein Defizit von 906 Mio. Euro eingepreist worden, in der November-Gebarung ging man dann von minus 546,6 Mio. aus. aus.

Auch die Prognose für das laufende Jahr fällt mit minus 431 Mio. Euro bei der ÖGK leicht besser aus als in der letzten Gebarungsvorschau im November angenommen (460 Mio. Euro). Die Erfolge der ÖGK liegen 2025 bei 21,4 Milliarden Euro, heute werden sie laut Prognose auf 22,56 Mrd. Euro ansteigen.

„Erste Wirkung“

Die ÖGK zeigt die eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen „erste Wirkung“. Dennoch wachse aber der strukturelle Finanzierungsbedarf durch Rezession, demografischen Wandel und medizinischen Fortschritt weiter, hieß es.

Die ÖGK rechnet dabei 2026 mit einem Minus von rund 431 Mio. Euro, 2027 von 687 Mio. Euro und 2028 von 948 Mio. Euro. Bei der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB), die 2025 einen Verlust von 127,4 Mio. erwartet, geht das Minus heuer auf 124 Mio. und 2027 auf 117 Mio. zurück. 2028 steigt es dann laut Prognose auf 174 Mio. Euro.

Durchwegs positiv bilanziert die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS). Laut vorläufigen Zahlen macht der Gewinn 2025 70,2 Mio. Euro aus, um dann im laufenden Jahr auf 124 Mio. Eurowachsen anzu. 2027 rechnet die SVS mit einem Plus von 91 Mio., 2028 von 64 Mio. Euro.

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