Die 27 EU-Länder haben sich für ein Verbot von KI-Anwendungen ausgesprochen, mit deren Hilfe sexualisierte Bilder von echten Menschen ohne deren Einwilligung hergestellt werden können.
Bei ihrem Treffen einigten sich die Botschafter und Botschafterinnen heute auf eine gemeinsame Position für eine entsprechende Änderung des Gesetzes zu künstlicher Intelligenz (KI).
Damit reagiert Brüssel auf die Erstellung und Verbreitung von Millionen sexualisierter KI-Bilder von Frauen und Kindern mit Hilfe des Chatbots Grok von US-Milliardär Elon Musk Anfang des Jahres.
Das Verbot soll Teil einer Reihe von Veränderungen am bestehenden KI-Gesetz werden, das die EU 2024 verabschiedet hatte. Auch im EU-Parlament wird derzeit über eine Verschärfung des Gesetzes beraten. Es wird davon ausgehen, dass die zuständigen Parlamentsausschüsse am Mittwoch über ein Verbot der KI-Anwendungen abstimmen.

