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Monday, May 11, 2026

Kaltenbrunner: „Viele Medien stehen mit dem Rücken zum Abgrund“ – Medien

Wien – Medien stehen nicht nur mit dem Rücken zur Wand, sondern bereits mit dem Rücken zum Abgrund: Zu diesem Befund kommt Medienwissenschafter Andy Kaltenbrunner. Er hat mit seinem Medienhaus Wien eine 180-Seiten-Studie über Österreichs Medienmarkt erstellt und darin Optionen zur Reform der Medienförderung ausgelotet. Auftraggeber der Studie ist Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ). Er möchte die Vorschläge Kaltenbrunners bis 2028 umsetzen, muss dafür aber noch seine Koalitionspartner ÖVP und Neos ins Boot holen. Zentrale Elemente der neuen Journalismusförderungen sollen der Fokus auf Qualitätsjournalismus und eine politikferne Vergabestelle sein. Die Dotierung? Rund 110 Millionen Euro pro Jahr.

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