Wien – Dass Deradikalisierungsprogramme bei jungen IS-Anhängern nicht immer von Erfolg gekrönt sind, hat einmal mehr eine Verhandlung am Wiener Landesgericht veranschaulicht. Am Mittwoch ist ein einschlägig vorbestrafter 20-Jähriger wegen terroristischer Vereinigung und krimineller Organisation zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Er hatte unter anderem jüngere und gewaltbereite IS-Anhängern Waffen besorgt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

