Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) rufen die Staatengemeinschaft dazu auf, das Horten von Energie und Exportkontrollen zu vermeiden. Das könnte den bislang größten Schock für den globalen Energiemarkt weiter verschärfen, warnen die Organisationen gestern.
IEA-Chef Fatih Birol hält derzeit mehrere namentlich nicht genannte Länder ihre Bestände zurück und verhängen Exportbeschränkungen. Er appellierte an alle Staaten, Energie dem Markt zur Verfügung zu stellen.
IWF-Chefin Kristalina Georgiewa mahnte, oberstes Gebot sei es, keinen Schaden anzurichten. Sie verweist auf besonders stark betroffene Länder in Asien, Afrika südlich der Sahara und im Südpazifik, die um ihre Versorgung bangen.

