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Monday, May 11, 2026

IWF: Tankrabatte sind unentgeltliche Maßnahmen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält nichts von temporären Maßnahmen wie Tankrabatten zur Abfederung hoher Energiepreise.

Zwar sei die Versuchung für Regierungen groß, den Preisanstieg mittels Obergrenzen oder Senkungen der Kraftstoffsteuer einfach zu stoppen. „Das sind jedoch unkluge Maßnahmen“, heißt es in einem Briefing der Organisation zu Europa.

„Kostspielige Fehler“ nicht wiederholen

Eine nicht zielgerichtete Unterstützung kommt überproportional einkommensstarken Haushalten zugute, die mehr Energie verbrauchen. Der IWF beruft sich dabei auf Erkenntnisse aus der Energiekrise infolge des Beginns des Ukraine-Krieges 2022. Nun sollten die europäischen Regierungen die „kostspieligen Fehler nicht wiederholen“.

„Umfassende und unbefristete Unterstützungsmaßnahmen lassen sich nur schwer wieder rückgängig machen und sollten vermieden werden.“ Der IWF bemängelte außerdem, dass derartige breit angelegte Maßnahmen den Anreiz für Menschen und Unternehmen unterdrücken, ihren Verbrauch zu senken und in Alternativen und mehr Effizienz zu investieren.

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