Die Iranerinnen und Iraner sind mittlerweile seit 1.000 Stunden vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Das teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks in der Nacht auf heute auf der Plattform X mit.
Es handelt sich demnach um die bisher längste landesweite Internetsperre weltweit. Mit Beginn des Krieges Israels und der USA gegen den Iran am 28. Februar hatte die Regierung in Teheran den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt.
Die 90 Millionen Iraner können seitdem nur auf ein eingeschränktes internes Netzwerk zugreifen, in dem lediglich staatlich genehmigte Inhalte zur Verfügung stehen.
Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats nutzt dagegen das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien veröffentlichen ihre Nachrichten auf Telegram und X – auch auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind.

