Man könnte sich in den unzähligen Fäden, Mustern und Stoffen verlieren, die Anni Albers aus den 1920er-Jahren schuf. Sie bestehen aus ungewöhnlichen Materialien wie Jute, Stroh oder Zellophan. Und für die sich die 1899 in Berlin geborene Künstlerin von präkolumbischer Textilkunst inspirieren ließ. Mehrfach reiste sie mit ihrem Mann, dem Maler Josef Albers, nach Mexiko, Peru oder Chile. Die Auseinandersetzung mit jenen Hochkulturen, in denen Textilien als Bedeutungsträger dienen, prägte ihr Werk nachhaltig.

