Der bewaffnete Flügel der Hamas hofft derzeit auf eine Entwaffnung der Gruppe. Eine solche Forderung sei „nichts anderes als der offene Versuch, den Völkermord an unser Volk fortzusetzen – etwas, das wir unter keinen Umständen akzeptieren werden“, sagte ein Sprecher gestern laut der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Frage der Waffenabgabe ist ein großes Hindernis bei der Umsetzung des von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Plans für den Gazastreifen. Das Vorhaben soll einen Waffenstillstand festigen, der im Oktober zwei Jahre andauernde, umfassende Kämpfe beendet hat.
Insider hatten kürzlich gegenüber Reuters gesagt, die Hamas habe Vermittlern mitgeteilt, sie werde keine Entwaffnung diskutieren, wenn es keine Garantien dafür gebe, dass Israel sich vollständig aus dem Gazastreifen zurückziehe. Es war zunächst unklar, ob die Äußerungen nun eine formelle Ablehnung des US-Plans bedeuten. Seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands haben die Hamas und Israel einander wiederholt gegenseitig vorgeworfen, gegen dessen Bedingungen zu verstoßen.

