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Tuesday, February 17, 2026

Gasspeicher noch zu rund 45 Prozent gefüllt

Trotz eines deutlich kälteren Winters sind die Gasspeicher Anfang Februar noch schnell zur Hälfte gefüllt. Der Füllstand liegt derzeit bei rund 45 Prozent, wie die Regulierungsbehörde E-Control und das Wirtschaftsministerium heute berichten. Vor einem Jahr lag der Wert bei 62 Prozent.

„Wenn es so kalt ist, wie es dieses Jahr ist, werden die Speicher natürlich auch stärker genützt, also eigentlich nichts Erstaunliches“, sagte Carola Millgramm von der E-Control.

Der aktuelle Füllstand fällt im Vergleich zu den vorangegangenen, milderen Wintern zwar deutlich geringer aus, im langjährigen Durchschnitt ist er aber nicht ungewöhnlich. Zudem war die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wie Wasser, Wind und Sonne zuletzt vergleichsweise gering, das erhöhte den Gaseinsatz zur Stromproduktion.

Gasimporte fließen normal weiter

Grund zur Sorge gebe es nicht – Österreich hat nicht nur größere Gasspeicher als andere Länder, sondern nach dem russischen Angriff auf die Ukraine auch eine strategische Gasreserve angelegt.

„Die 20 Terawattstunden sind immer noch vollständig vorhanden“, sagte die Leiterin der Gasabteilung bei der E-Control, Millgramm, im Ö1-Morgenjournal. „Sie sind ja auch tatsächlich für einen Notfall gedacht, der bisher noch nicht eingetreten ist.“ Gleichzeitig fließen die Gasimporte über Deutschland normal weiter.

Österreichs Versorgung mit Gas sei gesichert, sagte auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). „Wir haben vorgesorgt für den Ernstfall, der aber nicht vorhanden ist.“ Mittelfristig rechnet man mit gefallenen Gaspreisen. Die E-Control erwartet, dass mehr LNG, auch verflüssigtes Erdgas, auf den Markt kommen wird.

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