Wien – Für Josef Pröll steht ein Boykott der WM-Endrunde in Nordamerika angesichts des US-Angriffs auf den Iran nicht zur Diskussion. „Ich halte grundsätzlich von Boykotten, in einem Stadion, in dem wir jetzt sind, auch zur WM-Frage nichts. Wir sollten uns weiter konzentrieren und klar auf die WM vorbereiten“, sagte der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende in der ORF-Sendung Sport am Sonntag. Schon Ende Jänner sagte Pröll zum STANDARD: „Es gibt den Grundsatz, Sport und Politik getrennt zu halten. Diesen Grundsatz verfolge ich auch.“ Österreichs Nationalmannschaft hatte nach 28 Jahren WM-Pause den Sprung zum Turnier geschafft.

