21.9 C
New York
Tuesday, March 10, 2026

Forschungspakt 2027-2029 mit Verspätung präsentiert

Zwei Monate nach den gesetzlich festgelegten Fristen zum Jahreswechsel wurde der Forschungs-, Innovations- und Technologiepakt (FTI-Pakt) heute im Rahmen des Ministerrats präsentiert.

Insgesamt umfasst der Budgetrahmen für zentrale Forschungseinrichtungen des Landes 5,49 Mrd. Euro für 2027 bis 2029. Während die Grundlagenforschung ein deutliches Plus verzeichnete, erreichte der angewandte Bereich in etwa das Niveau der Vorgängerperiode.

Gerundet 3 Mrd. Euro entfallen auf das vor allem für den Grundlagenforschungsbereich zuständige Wissenschaftsministerium unter Leitung von Ministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ), rund 1,7 Mrd. Euro (und damit etwas weniger als zuvor) auf das von Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) geführte Ressort, und 728 Mio. Euro kommen aus dem von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) geführten Ressort, wie er im Pressefoyer ausführte. Er halte seinen Ressortabschluss in budgetär schwierigen Zeiten für einen „wesentlichen Erfolg“.

„Verhandlungen am Schluss intensiv“

Nachdem das Wissenschaftsministerium die Eckdaten seines Teils des Paktes bereits Ende Jänner präsentiert und von einem Plus für die Grundlagenforschung von rund 400 Mio. Euro gesprochen hatte, zogen nun auch die übrigen beiden mit den Forschungsagenden betrauten Ressorts nach.

Hattmannsdorfer räumte ein, dass es kein Geheimnis sei, dass die „Verhandlungen am Schluss intensiv waren“. Man habe aber einen Konsens gefunden. Insgesamt sei es letztendlich im Gesamt-FTI-Pakt gelungen, ein Plus zu schaffen, betonten auch NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) und Holzleitner: „Grundsätzlich ist die Wachstumsorientierung erreicht.“

Related Articles

Latest Articles