Der US-israelische Angriff auf den Iran und die damit verbundenen Verwerfungen an den Kapital- und Rohstoffmärkten gingen auch am EFT-Markt nicht spurlos vorüber. Die europäischen ETF-Anleger zogen sich im März deutlich zurück, wie eine Erhebung von Morningstar zeigt. Nach zwei außergewöhnlich starken Monaten mit einem durchschnittlichen monatlichen Zufluss von 46 Milliarden Euro verlangsamten sich die Zuflüsse in europäische ETFs und ETCs zuletzt auf 9,4 Milliarden Euro – den niedrigsten Stand seit April 2024, dem Monat nach der Ankündigung umfassender US-Zölle. Der Anleger entscheidet sich eindeutig dafür, Bargeld zu horten, anstatt Kapital zu investieren.

