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Sunday, April 12, 2026

Causa Epstein: Neue Akte mit Vorwürfen gegen Trump

Das US-Justizministerium hat weitere Dokumente der Bundespolizei FBI aus den Akten zum Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht, in denen unter anderem US-Präsident Donald Trump erneut genannt wird.

Die gestern (Ortszeit) vom Justizministerium in Washington veröffentlichte Akten enthalten Vernehmungsprotokolle einer Zeugin, die angibt, im Alter von 13 bis 15 Jahren sowohl von dem verurteilten Sexualstraftäter Epstein als auch von Trump missbraucht worden zu sein.

Die Dokumente seien fälschlicherweise als Doubletten gekennzeichnet gewesen und daher erst jetzt veröffentlicht worden, erklärte das Justizministerium.

Widerstand gegen Veröffentlichung

Laut einem FBI-Ermittlungsprotokoll sagte die Zeugin, Epstein habe sie „entweder nach New York oder New Jersey“ mitgenommen und ihr Trump vorgestellt. Sie haben Trump gebissen, als dieser versucht hat, sie zu Sex zu zwingen. Über Jahre hinweg hätten sie sowie ihre nahestehenden Personen Drohanrufe erhalten, damit sie zu den Vorfällen schweige.

Trump hatte sich im vergangenen Jahr monatelang gegen die Veröffentlichung der Epstein-Akten gewehrt, bevor der Kongress auch mit den Stimmen seiner Republikaner deren Freigabe erzwang. Bisher veröffentlichte Fotos und Dokumente legen eine enge Beziehung zwischen Epstein und Trump nahe.

Allerdings wurde dem US-Präsidenten kein Fehlverhalten nachgewiesen. Trump hatte gesagt, bereits vor Epsteins Verurteilung wegen sexualisierter Gewalt in einem Prozess in Florida im Jahr 2008 mit ihm gebrochen zu haben.

Epstein soll mehr als 1.000 Minderjährige und junge Frauen missbraucht haben. Teilweise soll er das Opfer an Prominente vermittelt haben. Er starb 2019 in seiner Gefängniszelle durch Suizid.

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